Im Sonnenwinkel 15, 14822 Borkheide
Leistung 03 · Vorsorge

Ein sorgenfreier Ruhestand will geplant sein.

Die gesetzliche Rente reicht heute in den seltensten Fällen aus, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Die Vorsorgeprodukte der NÜRNBERGER helfen Ihnen, diese Lücke rechtzeitig zu schließen – mit einer Lösung, die zu Ihren Lebenszielen passt.

Grundlagen

Die drei Säulen der Altersvorsorge.

Das deutsche Vorsorgesystem ruht auf drei Säulen: der gesetzlichen Rente (1. Säule), der geförderten privaten und betrieblichen Vorsorge (2. Säule) sowie der ungeförderten privaten Vorsorge (3. Säule). Ein tragfähiges Konzept nutzt in aller Regel eine Kombination aus mehreren Säulen – abgestimmt auf Ihre Lebenssituation, Ihr Einkommen und Ihre Ziele.

„Die beste Vorsorge ist die, die zu Ihrem Leben passt – nicht die, die im Prospekt am besten aussieht." — Axel Merten

Ihre Optionen im Überblick

01

Private Rentenversicherung

Flexible, ungeförderte Vorsorge mit lebenslanger Rente oder Kapitalabfindung – frei verfügbar.

02

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Vorsorge über den Arbeitgeber mit steuer- und sozialabgabenfreien Beiträgen (Entgeltumwandlung).

03

Basisrente (Rürup)

Staatlich geförderte Vorsorge, besonders attraktiv für Selbstständige und Gutverdiener.

04

Risiko-Lebensversicherung

Preiswerter Hinterbliebenen­schutz für Familie und Immobilien­finanzierung.

Für wen geeignet

Vorsorge betrifft jeden – aber nicht auf gleiche Weise.

Jede Lebensphase, jeder Beruf und jede familiäre Situation stellt eigene Anforderungen an die Vorsorge. Ein Berufseinsteiger braucht andere Bausteine als eine junge Familie oder ein selbstständiger Handwerker kurz vor dem Ruhestand.

Sinnvoll insbesondere für:

  • Berufseinsteiger, die früh mit kleinen Beiträgen starten wollen
  • Selbstständige ohne gesetzliche Rentenansprüche
  • Angestellte mit Interesse an bAV oder Entgeltumwandlung
  • Familien mit Absicherungsbedarf der Hinterbliebenen
  • Gutverdiener mit steuerlichem Optimierungsbedarf
  • Menschen mit Immobilienfinanzierung (Risiko-LV)

Warum früher besser ist

Vorsorge lebt vom Zinseszins- und Zeiteffekt. Wer mit 25 mit 100 Euro monatlich beginnt, erreicht bis zum Rentenalter oft mehr als jemand, der mit 45 doppelt so viel zurücklegt. Auch kleine Beiträge, früh und regelmäßig eingezahlt, können am Ende eine spürbare Zusatzrente bedeuten.

Ebenso wichtig: die Absicherung der Hinterbliebenen. Eine Risiko-Lebens­versicherung schließt die finanzielle Lücke im Todesfall – insbesondere wichtig für Familien und alle, die eine Immobilie finanzieren.

Häufige Fragen

Antworten auf Ihre Fragen zur Vorsorge

Wie hoch ist meine spätere Rentenlücke?

Als Faustregel gilt: Die gesetzliche Rente erreicht heute etwa 48 % des letzten Bruttoeinkommens (Rentenniveau vor Steuern). Um den Lebens­standard zu halten, gelten meist 70–80 % des letzten Nettoeinkommens als Zielgröße. Die konkrete Lücke berechnen wir auf Basis Ihrer Renteninformation.

Private Rente, Riester, Rürup oder bAV – was ist das Richtige?

Das hängt entscheidend von Ihrer Lebenssituation ab: Einkommen, Beruf, Familienstand, steuerliche Situation und Anlagementalität. Meist macht ein Mix aus verschiedenen Bausteinen Sinn. In der Beratung analysieren wir Ihre Ausgangslage und ordnen die Möglichkeiten für Sie ein.

Was ist der Unterschied zwischen Renten- und Lebens­versicherung?

Bei der Rentenversicherung liegt der Schwerpunkt auf einer lebenslangen Rente im Ruhestand (Alterssicherung). Bei der Kapital-Lebens­versicherung wird eine Kapitalsumme zu einem festgelegten Zeitpunkt oder im Todesfall ausgezahlt. Die Risiko-Lebens­versicherung zahlt ausschließlich im Todesfall und dient dem Schutz der Hinterbliebenen.

Muss ich mein Geld bis zur Rente „festlegen"?

Nein, moderne Verträge sind flexibel. Sie können in der Regel Beiträge erhöhen, senken, aussetzen, Zuzahlungen leisten und in bestimmtem Umfang auch Kapital entnehmen. Bei geförderten Verträgen (Riester, Rürup) gelten allerdings besondere Regeln.

Was passiert mit meinem Vertrag im Todesfall?

Bei einer klassischen Rentenversicherung mit Todesfallschutz erhalten die Hinterbliebenen das eingezahlte Kapital oder eine vereinbarte Rente. Bei geförderten Verträgen gibt es besondere Regelungen. Die konkreten Optionen legen wir gemeinsam fest.

Wie unterscheidet sich eine bAV vom Riester-Vertrag?

Die bAV läuft über den Arbeitgeber (Entgeltumwandlung), Riester ist ein privater Vertrag mit staatlicher Zulage. Beide sind steuerlich gefördert, aber in Auszahlungsphase und Handhabung unterschiedlich. Ob eine, beide oder keine passt, hängt von Ihrer Situation ab.

Persönliche Beratung

Vorsorge, die zu Ihrem Leben passt.

Jede Lebenssituation ist einzigartig – Ihre Vorsorge sollte es auch sein. In einem persönlichen Gespräch analysieren wir Ihre Renten­lücke und entwickeln ein Konzept, das zu Ihnen passt.